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 Aminosäuren - Teil 6

Aminosäuren als Regenerationsfördernde Maßnahme

Das Thema Regeneration nach einem Training oder Wettbewerb wird oftmals zu wenig beachtet. Dabei ist die Wiederherstellung fast genauso wichtig, wie das Training selbst. Das Hauptziel der regenerativen Maßnahmen besteht darin, die Wiederbelastbarkeit für Training oder Wettkampf möglichst rasch wiederherzustellen. Dabei sollte die erste Regenerationsbelastung in Form des Auslaufens unmittelbar nach dem Wettkampf oder intensivem Training erfolgen. Länger anhaltende muskuläre Ermüdungszustände (schwere Beine) werden durch die nichtvollständige Wiederherstellungszeit zwischen Trainingseinheiten begünstigt und können die Entwicklung eines Übertrainings fördern.

Muskelkater

Die Ursachen eines Muskelkaters sind nicht, wie bislang überwiegend angenommen wurde, eine Muskelübersäuerung. Er tritt auch nach rein aerober Ausdauerbelastung auf. Auslösend für den Muskelkater sind mechanische Einwirkungen auf die Ultrastrukturen des Muskels. Diese Strukturzerstörungen im Muskel sind bei exzentrischer Belastung (z.B. Bergablaufen) im muskulären Ermüdungszustand und bei hoher Belastung (z.B. Tempolauf) zu erwarten. Muskelkater ist beim Laufen häufiger als beim Radfahren.

Aminosäuren und Regeneration

Neben einem raschen Flüssigkeitsausgleich ist die Verwendung einer optimierten Aminosäurensubstitution unmittelbar nach einer Trainingseinheit oder einem Wettkampf notwendig, um dem Organismus genügend „Bausubstanz“ zur Reparatur der zerstörten Muskelstrukturen zur Verfügung zu stellen. Einen wichtigen Beitrag zur Regeneration und Vermeidung von Muskelschmerzen leistet die Aminosäure Arginin. Sie verbessert die Durchblutung der Muskulatur.

Wichtig ist aber, dass die Zusammensetzung des Aminosäurengemischs durch einen Bluttest für jeden Läufer optimiert wird. Nur dadurch ist gewährleistet, dass bei der Substitution das Gleichgewicht der körpereigenen Aminosäuren nicht gestört wird. Nicht zu unterschätzen ist, dass ein so optimiertes Gemisch von Aminosäuren einen erhöhten Immunschutz bietet.

Eine wichtige Funktion der individuell zusammengestellten Aminosäurenpräparate ist, einen weiteren Abbau der Muskeln zu verringern und den Aufbau zu verbessern. Somit stehen im Muskel auch mehr Speicher zur Aufnahme von Kohlenhydraten zur Verfügung.

Jedes Training führt zu einem erhöhten Eiweißstoffwechsel und somit auch einen erhöhten Stoffwechsel der Aminosäuren aus. Bei diesem Vorgang entsteht Ammoniak, der in der Leber abgebaut wird. Da Ammoniak ein Zellgift ist und zu Müdigkeit führt, ist eine rasche Entgiftung für eine optimale Regeneration notwendig. Hierbei spielen spezielle Aminosäuren, die in einem individuellen Gemisch enthalten sind, eine wichtige Rolle.

Da Vitamine und Spurenelemente für den Aminosäuren Stoffwechsel wichtige Hilfssubstanzen sind, kann durch eine zusätzliche Aufnahme dieser Vitalstoffe der Ablauf muskulärer Regeneration gefördert werden.

Die Einnahme eines über einen Bluttest optimierten Aminosäurenpräparates bereits eine Stunde vor einer Trainingseinheit oder Wettkampf verbessert die regenerative Wirkung der Aminosäuren nach der Belastung. Aminosäuren verbessern also die Qualität als auch die Dauer der Regeneration.

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Spona


Lesen Sie im nächsten Beitrag:  Leistungssteigerung durch Aminosäuren, was steckt dahinter



Letzte Änderung: 12. Apr. 2006 09:08
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