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 Aminosäuren - Teil 3
Warum unsere Nahrung individuell mit Vitalstoffen ergänzt werden soll

Ein optimal funktionierender Stoffwechsel braucht neben Vitaminen, Mineralstoffe, Spurenelementen und Fettsäuren vor allem Aminosäuren und zwar in einem – für jeden Menschen individuellen – optimalen Gleichgewicht. Eine individuelle Zusammensetzung des Aminosäuren-Vitamin-Präparats ist nicht nur auf Grund unterschiedlicher Lebens- und Essgewohnheiten notwendig. Denn so unterschiedlich wir Menschen sind, so variieren auch unsere biochemischen Bedürfnisse. Ob Sie viel oder wenig Laufen, viel oder wenig trainieren, groß oder klein sind, ob Sie vielleicht rauchen, Stress ausgesetzt sind, viel vor dem Computer oder im Flugzeug sitzen, oft in der Sonne liegen, Alkohol trinken, Medikamente nehmen, jung oder älter, schwer oder ein Leichtgewicht sind – jeder einzelne Faktor beeinflusst Ihren individuellen Bedarf an Aminosäuren aber auch an anderen Nährstoffen. Hinzu kommen noch genetische Modifikationen der Enzymsysteme, wodurch Pankreasfunktion, Absorption, Speicherung, Transport und Verwertung der Aminosäuren für jeden einzelnen Menschen verschieden sind. Damit die Aminosäuren für die verschiedensten Prozesse vom Organismus verwendet werden können, müssen sie in einem bestimmten Verhältnis im Körper vorliegen. Sie müssen in einer Nahrungsmittelergänzung den Bedürfnissen des einzelnen Menschen angepasst sein, um die körpereigene Eiweißsynthese nicht zu blockieren.

Der individuelle Bedarf an Aminosäuren lässt sich durch die Bestimmung der Blutspiegel abschätzen.

Die Nährstoffe wie z.B. Aminosäuren müssen bioverfügbar sein, das heißt, sie müssen die Darmbarriere überwinden können, um in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden. Über diesen werden sie zu den einzelnen Organen – wie etwa zu den Muskeln– transportiert.

Freie, also nicht-Proteingebundene Aminosäuren brauchen bei der Verdauung nicht in kleinere Bruchstücke zerlegt werden. Sie können direkt im Verdauungstrakt aufgenommen und in den Blutkreislauf eingeschleust werden.

Allerdings, die Nährstoffe wie mit einer Schrotflinte wahllos in Eigendosierung und nicht dem tatsächlichen Bedarfs entsprechend in sich hineinzustopfen ist falsch. Jeder Mangel und jedes Übermaß bringt langfristig mehr Schaden als Nutzen.

Zum Abschluss ein vielleicht prosaischer Vergleich: Wir müssen unseren Körper gut stimmen wie ein Musikinstrument! Der beste Geiger kann keine gute Musik machen, wenn er auf einem ungestimmten Instrument spielen muss.

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Spona


Lesen Sie im nächsten Beitrag: Regeneration – das Um und Auf für sportliche Höchstleistungen



Letzte Änderung: 12. Apr. 2006 09:08
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